Persönlich

Jung an Jahren erfreute ich mich bereits am photographieren.
Allerdings war die Freude immer dadurch getrübt,
dass das Photographieren mit den Negativen / Papierabzügen,
später Positven / Dias – und der Umgang damit – für mich immer so umständlich war.

Als dann die digitale Revolution in der Photographie stattfand,
war ich in meinem Element und “legte so richtig los”.

 

Mit meiner Sony (DSC-H5)habe ich zehntausende Photos aufgenommen.
Arbeitete autodidaktisch an meinem Stil.
Unzählige Anregungen anderer Photographen / Photographinnen brachten mich weiter.
Die Möglichkeiten der Sony reichten mir nicht mehr aus.
Mein Anspruch beim Photographieren stieg und entwickelte sich.

Durch besondere Umstände konnte ich mir im Jahr 2009 einen besseren Photo leisten. Eine Nikon D700 *. Alle dargestellten Photos wurden mit dieser aufgenommen.

Eine besondere Vorliebe entwickelte ich (u.a.) für die Makro-Photographie.

Auf diesem Weg “meinen” besonderen Blick für die Schöpfung zu finden waren viele Erfahrungen auf meinem Lebensweg prägend.
Besonderen DANK richte ich hier an meine Eltern, die mir von Klein an ihre Liebe zur Natur mit auf meinen Lebensweg gegeben haben. Ich danke im Besonderen meiner Frau Ulrike, (auch meinen Kindern), die mir immer wieder neu den Raum für die Photographie zugestanden haben.
Ich danke ganz besonders auch der intensiven Lebensschule, all meinen Lehrern und Lehrerinnen, die ich bei “Canglesa Takata” über viele Jahre hinweg erfahren habe.
Von einer Lebensschule, die ihre Wurzeln bei den Ureinwohnern Nordamerikas hat, mit denen ich mich, unter anderem, auch durch persönliche Begegnungen mit den Blackfeet (Calgery / Kanada) verbunden weiß.
Eine Lebensschule aber auch, die in ihren Werten mit allen Urvölkern dieser Erde verbunden ist. Mit jenen Völkern, die sich die Liebe, Achtung und den Respekt zur Quelle der Schöpfung bewahrt haben und auch heute noch (viele verzweifelt) darum ringen, dass diese Schöpfung für “alle” Lebensformen erhalten bleibt.
Eine solche hohe Wertschätzung zur Schöpfung wollte, wie ich es verstehe, in unserem Kulturkreis auch Jesus Christus vermitteln**.
Deshalb bekenne ich mich in diesem universell verstanden Sinn auch ebenfalls gerne als “Christ”.***

Ich lebe in dieser Schöpfung als ein Teil unter vielen anderen.
Liebe, Achtung und Respekt sind die Grundlagen für ein gutes Miteinander. …
Zur Menschenfamilie zählen aber auch die zahlreichen “Familien” aus dem Reich der Tiere, der Pflanzen, der Erde, der Elemente, …
Diese Wertschätzung gegenüber der gesamten, umfangreichen und komplexen Schöpfung, liegt meinen Photos zugrunde.

Jedes dieser abgebildeten Photos ist zu allererst ein ganz besonders Geschenk an mich selbst.
So finde ich mich immer wieder als Photograph in Aktion ausgesprochen dankbar und mit sprachlosem Staunen vor dieser Schönheit, in der uns umgebenden Schöpfung.

Dabei bemerke ich, dass ich beim Photographieren nicht alleine bin.
Ich könnte solche Photos “selbst” gar nicht schöpfen.
Häufig erlebe ich, dass ich einen inneren Impuls verspüre,
dort oder dahin zu gehen, um dann dort ´das` oder ´jenes` zu photographieren.
In Würdigung dieser “Führung” und “Begleitung” habe ich diese Internetseite
“Photo by Spirit”
genannt.
“Danke!”

Dankbar bin ich auch der Person “CosmoNewt”, die selbstlos und liebevoll diesen Internetauftritt so ansprechend möglich machte und ihn mit Rat und Tat weiter begleitet.

Mathias Andreas Peetz ww

* (Bei Interesse siehe “Photoausrüstung”).

** Legte er zum Beispiel nicht besonderen Wert darauf, dass wir unseren Nächsten lieben sollen, wie uns selbst; (…)? — Fälschlicherweise wird/wurden die Nächsten nur auf die Menschen bezogen. Ich bin überzeugt, dass sich “Nächster” auf alle Lebensformen bezieht, da in der göttlichen Ordnung auch alles aufeinander angewiesen ist, um miteinander zu überleben.

*** Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass endlich unsere christlich “geprägte” Kultur der westlichen Welt von diesen Völkern ganz praktisch und zügig zu lernen bereit ist.
Wir in der westlichen Kultur haben bedauerlicher Weise mit unserer (in der Regel ausgeprägt egozentrischen) Einstellung, diese wunderbare Schöpfung an den Rand der Vernichtung gebracht.
Wir sollten jenen Völkern auf die Finger schauen, sie endlich als die gleichwertigen Partner anzuerkennen, die Erfahrung darin haben, wie man den Lebensraum um sich (seit zum Teil bereits zehntausenden von Jahren) erhält, um ihn für die Nachkommen aller Lebewesen zu erhalten. -
Ganz im Sinne von “O Mitakuje Oyasin” – was bedeutet: Für alle meine “Verwandten”!

3 thoughts on “Persönlich

  1. Guten Abend Herr Peetz,

    Ich habe mit Begeisterung einige Ihrere Fotografien angeschaut, und sie haben mir sehr gefallen!
    Sie scheinen ein gutes Gespür und Auge für die Schönheit der Natur und des Lebens zu haben, und diese in Ihren Fotos einfangen zu können! Dieses Talent haben nicht viele Menschen denke ich! Dazu braucht man ein Gespür. Ich selbst interessiere mich hauptsächlich für Naturfotografien, vor allen für die Gezeiten. Zu sehen, wie sich die Natur jedes Jahr entwickelt, und die Dinge ihren Lauf nehmen finde ich sehr reizvoll diese dabei in einem Foto einzufangen.

    Lieben Gruß

    Stephanie Petersen

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